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Grenzlandhof: Munteres 'Fohlen-Treiben'

06.10.2010 09:07 von SAGA Redaktion


Es war ein sonniger Tag in Mandelbachtal, und nach aller Trauer der vergangenen Woche wäre Claus Becker selbst richtig stolz auf seine Familie und das Team auf dem Grenzlandhof gewesen. Rund 4.000 Besucher waren zum Fohlentag gekommen und erlebten ein tolles Islandpferdefest.

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Wann schafft man‘s mit einer solchen Veranstaltung schonmal in die Stauschau im Radio? Gestern war es soweit, als die Polizei den Verkehr in und rund um Mandelbachtal weiträumig in regelrechte „Einbahnstraßen“ umlenkte, um des großen Ansturms Herr zu werden. Der Saarländische Rundfunk hatte gewiss auch einen gehörigen Anteil an dem enormen Menschenauflauf, wurde doch live vom Hauptquartier der SAGA-Reitschulen auf dem Grenzlandhof ein Teil der diesjährigen „Landpartie“ übertragen. Und da kann man es den SR3-Hörern natürlich überhaupt nicht verübeln, wenn sie den Islandpferden irgendwann nicht nur lauschen, sondern sie live und in Farbe erleben wollen.

Zu Ochs vom Grill und weiteren regionalen Köstlichkeiten, die in der „Ovalle“ einen herrlichen Duft verströmten, gab‘s dann auch eine beträchtliche Menge an Vierbeinern zu betrachten, die - beurteilt von Materialrichterin Anita Kraus und frisch gechippt vom Stammbuch-Chef Klaus Biedenkopf - ganz munter ihre ersten Gehversuche vor Publikum in Tölt, Trab, Schritt, Galopp und Pass zeigten.

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Ein drolliges Rappscheckfohlen konnte seinen Auftritt gar nicht erwarten, tänzelte zunächst ganz aufgeregt umher, fand schließlich Ablenkung mit einer „Bionade“-Flasche und spielte solange mit seinen Babyzähnchen am Verschluss herum, bis es den Kronkorken schließlich gelöst hatte. Dieser wurde fein säuberlich beiseite geschubst; ob und wie dem kleinen Isländer die nun freilaufende Holunderbrause geschmeckt hat, ist aber nicht überliefert, war doch dann die Zeit gekommen, da er endlich locker und fröhlich um‘s Hallen-Oval wetzen durfte ...

Bei den Hengstfohlen gewann am Ende des Tages bei insgesamt 45 vorgestellten Prüflingen des 2010er Jahrgangs der von Dieter Becker gezogene Hamur vom Grenzland (8,1 + 8,2 + 8,2 = 8,18: „Fünfgängig veranlagtes Fohlen mit guter Aufrichtung, schnellen Reaktionen und leichtfüßigem, taktklarem Tölt.“) vor Sekkur vom Grenzland (8,14). Familie Becker stellte mit Mýri vom Grenzland, einer Nagli-Enkelin, auch die Siegerin bei den Stutfohlen (8,0  8,1 + 8,1 = 8,08: „Selbstbewusstes, äußerst ansprechendes Fohlen mit hoher Tempovarianz im Trab und mit Tölt in den Übergängen.“).

Dieselbe Punktzahl war übrigens auch Víðar vom Neuhof, einem schicken Fuchshengst aus der Zucht von Carolin Winter und Franz Ziehl zuteilgeworden. Víðar, mit der markanten Blesse seinem Vater, dem Ehrenpreis-Hengst Hróður frá Refsstöðum, sehr ähnlich, machte durch viel Fluss in den Bewegungen und sehr ansprechende Aktion auf sich aufmerksam. Ebenso sammelte ein weiteres Hengstfohlen aus der Becker‘schen Zucht reichlich Applaus: 8,08 gab‘s ebenfalls für Seðill vom Grenzland, einen v.a. im Trab mit reichlich Elastizität gesegneten nachtschwarzen Rappen mit Stern.

11 Fohlen von insgesamt 45 Kandidaten (Übersichts-PDF) schafften den Sprung ins Eliteregister - eine sehr gute Bilanz zum Ende dieses ereignisreichen Tages im spätsommerlichen Saarland!

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