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22.07.2017 20:35 von SAGA Redaktion

Ausschreibung OSI SAGA-Reitschule Kalletal

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In Memoriam Claus Becker

Am 16. Oktober 2010 feiern wir auf dem Grenzlandhof ein fröhliches Fest, um an Claus Becker zu erinnern und uns von ihm zu verabschieden.

Dazu brauchen wir auch Ihren Beitrag: Wir suchen Ihre persönlichen Erlebnisse mit Claus - alte und neue, lustige und nachdenkliche. Ihre Gedanken, Anekdoten und Geschichten, die Sie mit Claus Becker verbinden, liegen uns am Herzen. Denn tot ist nur, wer vergessen ist.

Helfen Sie mit Ihren Beiträgen, dass uns allen möglichst viele Facetten aus dem Leben von Claus Becker in lebendiger Erinnerung bleiben.

Bitte tragen Sie Ihren Beitrag in die folgenden Felder ein. Wir sammeln sie und veröffentlichen sie hier auf unserer Homepage und natürlich bei dem Fest am 16. Oktober, zum Sie alle ab 18 Uhr herzlich auf den Grenzlandhof eingeladen sind.

Ihre Famlie Becker

Ihre Beiträge

Kommentar von Jutta Struve | 14.10.2010

Mittagessen auf dem Grenzlandhof
Frau Falk hatte sehr lecker wie immer gekocht,es gab Frikadellen.Ich fragte ob das Fleisch von den Angus -Rindern sei. Claus lachte und sagte :das war das Fohlen das da hinten gestern noch auf der Weide stand...!Du weißt doch ,alle die nix sind, werden gegessen.
Es war natürlich Angus-Fleisch .Bei jeder Frikadelle die ich in meinem Leben gegessen habe ,dachte ich immer an Claus und seinen tollen Humor!
Ich könnte noch vieler solcher Begebenheiten erzählen.er hat viele Menschen geprägt .Ich war Froh so einen tollen Menschen zu kennen.

Kommentar von Henning Struve | 14.10.2010

Claus Becker hat durch sein Angebot, auf dem Grenzlandhof eine Ausbildung zum Pferdewirt, Zucht u. Haltung, zu machen, (zumindest) meinen beruflichen Werdegang auf den Kopf gestellt, war ich doch zu dem Zeitpunkt an der Uni Saarbrücken im 10. Semester Biologie/Dipl. eingeschrieben.

Aber gut, mein erster Tag in der Ausbildung:
Ullu war in ihrer Sattelkammer, Claus hatte auswärtige Termine, ich war allein auf dem Hof.
Mit der Maßgabe, auch auf die Kühe zu achten, einige wären kurz vor dem Kalben; und, wenn nötig, die Hoftierärztin Elisabeth Bachmann anzurufen, wenn es unerwartete Probleme geben sollte.
Wovon Claus KEINESFALLS ausging.

Spätnachmittag war es bei einer so weit. Presswehen und so weiter.
Aber, es ging nicht vorwärts, ich wurde immer unruhiger.
Meiner Erinnerung nach erstmal Ullu angerufen, sie konnte nicht weg aus dem Geschäft.
Gewartet, immer wieder nach der Kuh gesehen, dann Elisabeth (Hofjargon: "Die Bachmännin") angerufen, die ich ja schon seit Jahren aus meiner privaten Pferdehaltung kannte und schätzte.

Kurze Zeit später war sie am Hof, das Kalb lag nicht richtig. Korrigiert, mittels Geburtshelfer ans Licht der Welt gebracht, "mein" erstes Kalb, Mutter und Kind wohlauf.

Dann Zeit für eine Unterhaltung (Gedächnisprotokoll).
Elisabeth: "Was machst DU eigentlich hier?"
Ich: "Lehre Pferdewirt, ist heute mein erster Tag."
Elisabeth: "Oh, wußte ich noch gar nicht, fängt ja gut an."
Ich: "Jau, ganz allein auf dem Hof, und dann gleich die Kuh, mannoh."
Elisabeth (lacht): "Daran solltest Du Dich schnell gewöhnen, auf dem Grenzlandhof ist alles ein wenig anders."

Sie sollte natürlich Recht behalten, auf dem Grenzlandhof WAR alles ein bißchen anders.

Aber schön war's.

Henning (Struve)

Kommentar von Dr. Horst Kasten | 16.10.2010

Schon die erste Begegnung mit Claus war ein higlight. Gut zwanzig Jahre sind das her. Oben im Kaminsaal prasselte ein gemütliches Feuer, und Claus hatte den langen Tisch echt kulinarisch gedeckt mit guten und deftigen Sachen, duftigem Schinken und knackigem Brot. Wir waren zwanzig Pfarrer vom Kirchenkreis Saarbrücken. Einer von uns, dessen Tochter die Reitbahnen vom Grenzlandhof schon etwas genauer kannte, hatte die Verbindung hergestellt. Claus war ein Gastgeber wie aus dem Bilderbuch. Er konnte wunderbar erzählen, etwa von seinem Ritt quer durch die USA, er konnte begeistern, strahlte Güte und Wärme aus. Es gibt Menschen, in deren Nähe man gesund wird. Claus gehörte zu ihnen. Das war der Beginn einer langen Freundschaft.

Kommentar von Martin Wogan | 20.10.2010

Im gedächtnis mein beliebsten Onkel du hast mich gross beinflusst als ich jung war und mit dir auf dem Hof gearbeitet dein umglaublichen und fabelhaften ideen zeigt deine riesigen imagination und freude mit andren leute die zu erschafen. Du warst großzügig und die gastfreundschaft zur jede gezeigt war einen von vielen vorteilen bei dir I ich werde dich sehr vermissen du hast mir den mut gegeben in deiner Gedächtniszu leben.

Lieber Claus möge er in Frieden ruhen

Kommentar von Prof. Dr. Wolfgang Delb und Dr. Christiane Andes-Delb | 22.10.2010

Gerne hätten wir unsere zahlreichen Erlebnisse mit Claus am letzten Samstag erzählt, jedoch ist die Gabe der öffentlichen Präsentation nicht die unsere, so dass wir uns freuen dies auf diesem Weg nachholen zu können. Wir kennen Claus seit jetzt etwa 18 Jahren. Er mußte sich damals wegen einer weniger bedeutenden Erkrankung in die Behandlung der HNO-Klinik Homburg begeben. Wolfgang war damals als junger Assistent der aufnehmende Arzt. Einer Gewohnheit folgend fragte er ausführlich nach der beruflichen Tätigkeit seines Patienten, was der Startschuß zu einer lang dauernden Ansprache über die Landwirtschaft und die Pferdehaltung im Allgmeinen und das Islandpferd im Besonderen war. Man muß wielleicht noch wissen, dass die Autoren dieser Zeilen gerade eine Woche vorher das Reiten auf Großpferden aufgrund anhaltender Erfolglosigkeit aufgegeben hatten. Das begeisterte Plädoyer von Claus für das Islandpferd und sein uns noch in den Ohren klingender Ausspruch "Jeder kann reiten lernen" (seine aufblitzenden Augen sprachen noch ohne Worte das "sogar Du" hinterher) führte dazu, dass wir noch am selben Tag auf dem Grenzlandhof erschienen und 2 Tage später einen Ausritt machten. Wir galoppierten über Wiesen und Felder. Eine unglaubliche Erfahrung für jemanden, der bis dahin unter der Knute eines stets aggressiven Reitlehrers das Hallenrund entlang getrabt ist. Es war der erste einer sehr langen Reihe von Ausritten und es hat unser Leben bereichert. Claus hat aber nicht nur unsere Freizeit sondern auch die große Mehrzahl unserer beruflichen und geschäftlichen Entscheidungen mitgeprägt und so manches risikoträchtige Unternehmen hätten wir nicht gestartet wenn uns Claus nicht beraten hätte. Das "Reiten kann jeder lernen" hat zwar nicht dazu geführt, dass wir Perfektion erlangt hätten aber immerhin können wir heute gefahrlos von A nach B reiten und besitzen seit etwa 15 Jahren 2 (natürlich Island-) Pferde. Wolfgang sagt immer "Ich war das Meisterstück und für Claus der Beweis dass (mit Einschränkungen) wirklich jeder reiten lernen kann". Auch unserer 3 Kinder sind von dem Virus schon lange befallen.
Wir verlieren mit Claus einen Freund und väterlichen Ratgeber und unser Leben wird um einiges ärmer sein ohne ihn.

Kommentar von Heidrun Geritan | 26.10.2010

Es war so etwa Anfang der 80ger Jahre, als meine Mutter und ich auf den Grenzlandhof kamen, um ein Pferd zu kaufen. Ich erinnere mich an die besonders herzliche, gastfreundliche Art, mit der wir von Claus und Ullu Becker empfangen wurden. Nach der "langen" Reise von Köln ins Saarland wurden wir zum Essen eingeladen und es wurde Fleisch aufgetischt. Claus erklärte uns, dass es von seinen Rindern sei und man merkte ihm den Stolz darauf an.
Ich habe viele Pferde gekauft in meinem Leben, aber die herzliche, freundliche Art, ein Pferd zu verkaufen, ist mir im Gedächtnis geblieben. Wir haben uns noch viele Jahre lang alljährlich auf der Equitana begrüßt, jedesmal erkundigte er sich nach unseren Pferden und erinnerte sich an jedes.
Meine Familie und ich werden uns immer gerne an Claus Becker erinnern.

Kommentar von Birgit Gebauer | 04.11.2010

Im Gegensatz zu vielen anderen habe ich leider nur einmal längeren Kontakt mit Claus und Ullu Becker gehabt 2007 beim Rindertreiben am Grenzlandhof. Claus Becker und seine Frau Ullu haben mich beide sehr beeindruckt mit ihren Erzählungen mit ihrer mitreißenden Art. Ich hätte mich gern noch öfter mit ihm unterhalten, z.B. bei einem schönen Ausritt. Leider hat das nun nicht mehr geklappt, aber ich war sehr froh zu hören, dass Claus Becker am Ende seines Lebens auf seinem Hof und im Kreis seiner ganzen Familie (und Isländer) war, das hat zu ihm gepasst. Ich werde ihn bestimmt nicht vergessen und wenn mir das schon so geht, obwohl ich ihn eigentlich nur kurz kennengelernt habe, wird es allen Freunden und Verwandten ganz sicher so gehen und Claus Becker wird unvergessen bleiben.

Kommentar von Dorothe und Ulla | 23.11.2010

Gerade waren wir wieder auf dem Grenzlandhof um ein Pferd zu kaufen.
Wie schon so oft.
Das erstemal war das vor 20 Jahren, Salka vom Grenzland. Schon damals war es so, dass nach dem „Geschäftlichen“ das „Menschliche“ kam. Selbstverständlich wurde man von Claus und Ullu zum Kaffeetrinken eingeladen, bekam Tipps, Infos und Geschichten.
Einige Besuche und Pferde folgten diesem Erstkontakt, aber man traf sich auch auf anderen Veranstaltungen, Equitana, Turniere, Sattelkammer, etc.
Es war ein lockerer Kontakt, der aber etwas Dauerhaftes bei uns hinterlassen hat.
Jahre später wurde daraus unsere SAGA-Reitschule-Roßbroich. Aus einem Traum, einer Idee wurde durch Claus Wirklichkeit. Er informierte, unterstützte, motivierte uns es zu versuchen. Er und das Team der SAGA-Geschäftsstelle waren immer da, bei allen Anfangsschwierigkeiten, bei jeder „dummen“ Frage, bei Unsicherheiten, eben einfach immer. Claus hat uns gestärkt, gepuscht und gefordert. Seine Kraft und sein Optimismus hat uns immer geholfen.
Gemeinsam mit Ullu, war er uns Vorbild, Freund und absolut fairer Geschäftspartner.
Ohne Claus Becker und die SAGA-Idee würde es unsere Reitschule nicht geben. Wir sind ihm zu Dank verpflichtet und fühlen uns auch über seinen Tod hinaus seiner Idee verpflichtet eine Reitschule zu führen, die einfach „Spaß mit Isländern“ für Jeden zugänglich machen will.

Bei unserem jetzigen Besuch hatten wir immer das Gefühl, Claus ist da, überall auf dem Grenzlandhof ist er zu spüren, zu sehen und zu hören.
Und natürlich gab es zum Abschluss Kaffee und Kuchen mit Ullu, Dieter und Silvia. Es gab Tipps, Infos und Geschichten ............

Kommentar von Almut Schulz | 27.12.2010

Vor 23 Jahren kaufte ich bei Claus Becker mein erstes Islandpferd und er führte uns zu einer riesigen Pferdeherde in seiner Scheune. Die Morgensonne beschien Isländer aller Farben und unterschiedlichen Alters, auf die das positive Wesen ihres Herrn augenscheinlich abgefärbt hatte, denn sie betrachteten uns freundlich, ließen uns passieren ohne uns zu belästigen oder zu bedrängen, kauten gemächlich ihr Heu, schliefen entspannt im Stroh, kraulten ihre Mähnen - und wir liefen mitten durch die Herde hindurch. Diese absolut zufreidene, friedfertige und unaggressive Stimmung dort im Stall hat mich damals sehr beeindruckt und ist mir auch heute noch als besonders angenehme Erinnerung im Gedächtnis fest verankert.

Kommentar von Gisela Heckmann | 16.06.2011

Keine 20 Jahre, sondern exakt "nur" 10 Jahre ist es her, das Claus mit der Idee seiner Saga Reitschulen unserem Leben einen neuen Inhalt gab. Erstes Treffen auf der Equitana, zweites Treffen auf dem Grenzlandhof, - wir waren in den Bann der Familie Becker und der Islandpferde gezogen. 10 schöne Jahre sind vorbei.
Heute hatte ich den Anrufbeantworter der Geschäftsstelle am Hörer - Claus' Stimme sagte mir " es ist gerade keiner da, " - eine schöne Erinnerung. Kurz drauf rief mich Dieter an- und ich freue mich auf die nächsten Jahre.
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